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Hitze & Dürre…

Hitze & Dürre…

Vielleicht langweile ich euch mit dem immer gleichen Thema aber wir können fast an nichts anderes mehr denken, es ist so bestimmend in unserem Alltag und halt auch wirklich existenzbedrohend. Seit April hat es bei uns kaum geregnet. Seit April! Seit gut 1.5 Monaten fressen unsere Kühe überwiegend von ihrer Winterfutterration – seit einer Woche zu 100%. Einfach weil auf den Wiesen nichts mehr nachwächst, z.T. sind sie bereits gänzlich abgestorben, mehrheitlich sind sie braun. Auch im sonst sommerüber immergrünen Wald fallen bereits braune Blätter von den Bäumen. Die Hitze und Trockenheit zehrt an den Kräften unserer Tiere aber auch an unseren emotionalen und körperlichen Kräften. Zum Teil bleiben die Erträge mehrheitlich aus (wie z.B. beim Tierfutter oder einzelnen Gemüsekulturen welche wir abschreiben mussten) – z.T. sind sie deutlich verringert oder noch ungewiss, wie z.B. bei unseren beiden grössten Kulturen – den Rüebli und Kartoffeln für euer Abo – wo noch ungewiss ist, was wir ernten werden können. Die Kartoffeln beginnen bereits im Boden wieder auszu-treiben und „Kindel“ zu bilden, die Rüebli wollen z.T. einfach nicht Keimen in dieser Hitze – obwohl wir sie mehrfach gewässert haben ist der Bestand sehr lückig. Lohnt sich dieser riesige Aufwand überhaupt oder gibt’s am Ende gar nichts? Was ist die Alternative?


Man hört dass Tiere geschlachtet werden, wir hoffen, dass wir Futter für den Winter kaufen können und nicht auf solche Massnahmen zurück greifen müssen. Es ist ja nicht überall gleich – wenn wir z.B. Richtung Thun fahren staunen wir schon ein bisschen neidisch über die grossen Maisstauden dort und die grünen Wiesen. Natürlich ist dieser Zukauf mit zusätzlichen
finanziellen Mitteln verbunden.. Umso mehr hoffen wir auch, dass wir trotz den widrigen Bedingungen unsere Vorräte für das Gemüseabo im Winter gut füllen können. Aktuell wachsen bei uns ja alle feinen Gemüse für im Winter – Federkohl, Kohlgemüse, Sellerie, Knollen, Wurzeln, Wintersalate, etc. In dem Sinne: Wünscht uns Regen – und wenn nicht Regen, dann wenigsten noch Grundwasser zum Pumpen und Energie dafür!

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