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Vom Winde verwettert…

Vom Winde verwettert…

Es regnet viel in Heimenhaus
Doch wir gehen trotzdem auf die Felder raus.
Nur die Traktoren dürfen nicht,
der Boden hätte sofort eine Schmierschicht.
So stapfen wir in Stiefel und Plastik gekleidet…


… Optimismus ist, wenn einem dieses Wetter nicht verleidet!
Es ist ein eigenartiger Sommer. In anderen Jahren beschäftigt uns zu dieser Zeit die „Sommertrockenheit“ und wir müssen abwägen, welche Freilandkulturen aufwändig bewässert werden. Nun schwimmen wir im Wasser und machen bald dem benachbarten Freibad „Heimeli“ Konkurrenz. Immer wieder fällt viel Regen in kurzer Zeit. Der Regenmesser überläuft auch mal, wenn er nicht regelmässig geleert wird. Einige Kulturen wie zum Beispiel die Salate können mit der vielen Feuchtigkeit nicht gut umgehen. Sie faulen teilweise noch auf dem Feld, was uns die Erntearbeit deutlich erschwert. Wiederum andere mögen das viele Wasser besonders. So konnten wir schönen und grossen Knoblauch ernten. Doch das viele Wasser beschäftigt nicht nur uns: Die neusten Lauchsetzlinge sind verspätet bei uns eingetroffen weil sie beim Produzenten nicht aus dem zu nassen Boden gezogen werden konnten. Wieder einmal wird uns sehr eindrücklich bewusst, wie abhängig wir vom Wetter sind. So bleibt uns keine andere Wahl, als uns mit dem abzufinden, was wir gerade bekommen. Und doch sind da immer wieder Sehnsüchte nach Sommerwärme und abgetrocknetem Boden. Hier auf dem Hof sind wir fest davon überzeugt, dass Petrus oder das Universum oder wo man sich sonst das Wetter bestellen kann, keine VERNEINUNG versteht. Wir wünschen uns also nicht "KEINEN Regen" oder "NICHT so kalte Temperaturen"; sondern "Sonne, milde Temperaturen und klaren Himmel". So kommt es vor, dass wir in den stürmischsten Gewittern die Worte „schööne Rägä“ wie ein Mantra sprechen, um damit abzuwenden, dass diese „grösseren gefrorenen Regentropfen“ (dieser Begriff ist auf dem Hof tabu) vom Himmel fallen. Und immer wieder gelingt es uns, die schönen Regenbogen zu sehen, die manchmal sogar doppelt erscheinen.

Doch wir stapfen in Stiefel und Plastik gekleidet…
 Optimismus wär schön, doch uns ist dieses Wetter verleidet. 
So gern wollen wir endlich in reife Tomaten beissen 
und uns in unsere schönsten Sommerkleider schmeissen.

Das Gedicht und der Text dieser Rückseite stammt von Martina Tüscher. Martina absolviert ihr drittes und letztes Lehrjahr zur Bio-Landwirtin hier bei uns und packt heut grad eure Abokisten mit ab. Bald ist ihre Lehrzeit vorbei und sie startet spannende eigene Projekte - dabei wünschen wir ihr alles Gute und natürlich immer genug Regen und Sonnenschein !

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